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onkiro
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Heute im 19.00 kommt die Wiederholung auf Youtube.

Das ist ein wunderbares Projekt und ich werde es mir auf jeden Fall ansehen.

Filmexperiment mit YouTube-Videos aus der ganzen Welt
(http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,8202040,00.html)

Es war ein einzigartiges Experiment: YouTube-Nutzer sollten am 24. Juli letzten Jahres Szenen aus ihrem Leben filmen. Der britische Regisseur Kevin Macdonald hat daraus einen 90-minütigen Dokumentarfilm montiert, der jetzt in den USA Premiere hat.

Ein neuer Tag beginnt. Niemand weiß, wie er in 24 Stunden enden wird. Es ist der 24. Juli 2010. Ein indischer Junge fährt in aller Frühe Zeitungen aus. In Kanada wird die Morgenzeitung vor die Haustür gelegt, in Italien durch den Briefschlitz geschoben, in Peru am Frühstückstisch gelesen. Ron aus Australien liest sie im Krankenhaus. Er hat eine schwere Herz-OP hinter sich. Seine Stimme zittert, als er davon erzählt.
"Ein historisches Filmexperiment"

Die Szenen stammen aus einem ungewöhnlichen Dokumentarfilm, der am 27. Januar gleich doppelt Premiere feiert: auf dem renommierten Sundance Film Festival(Externer Link - Öffnet in neuem Fenster) in Utah, im Westen der USA, und im Internet bei YouTube. Sein Titel: "Life in a Day" - "Das Leben in einem Tag". Erzählt wird "Die Geschichte eines einzigen Tages auf der Erde", so der Untertitel des Films.

Der britische Dokumentarfilmer und Oscar-Preisträger Kevin Macdonald hatte die Idee zu diesem Projekt. Der von Ridley Scott produzierte Film sei ein "historisches Filmexperiment", meint Macdonald. Denn der Film wurde in mühevoller Kleinarbeit aus 1.125 Videoclips zusammenmontiert, die YouTube-Nutzer aus 192 Ländern zur populären Video-Plattform hochgeladen hatten.

80.000 Videoclips aus aller Welt

Macdonald hatte im Juli letzten Jahres die YouTube-Gemeinde dazu aufgerufen, am 24. Juli etwas aus ihrem Leben zu filmen. Ein Straßenfußballspiel, einen Sonnenaufgang, eine Feier - die YouTube-Nutzer hatten freie Hand und nur wenige Auflagen. In den Videos sollten keine Produktwerbung und keine urheberrechtlich geschützten Songs vorkommen.

Über 80.000 Videoclips mit einer Gesamtlänge von mehr als 4.500 Stunden wurden zu YouTube hochgeladen, eine gewaltige Menge, die gesichtet werden musste. Am Ende blieben 1.125 Videos übrig, die dann zu einem 90-minütigen Dokumentarfilm zusammengeschnitten wurde. "Das hört sich nicht nur wie eine monumentale Aufgabe an, das war auch eine", erklärte Joe Walker gegenüber der britischen BBC. Walker ist für den Schnitt des Films verantwortlich.

"Wunderbare Momente"

Dass Macdonalds Aufruf bei YouTube-Nutzern in den reichen Industrienationen auf fruchtbaren Boden fallen würde, war von vornherein klar. "Das Leben in einem Tag" sollte aber für die ganze Welt repräsentativ sein und unterentwickelte Regionen nicht ausschließen. Das Filmteam kaufte deshalb über 400 Kameras und ließ sie in Teilen von Afrika, Asien und Latein-Amerika verteilen. "Schon aus diesem Grund sind einige der Videoclips ganz außergewöhnlich", sagt Macdonald.

Am meisten habe ihn beeindruckt, wie ähnlich sich die Menschen bei aller äußerlichen Verschiedenheit doch seien, erklärt der Regisseur. Auf den ersten Blick verbinde etwa den Teenager in New York wenig mit der gleichaltrigen Massai in Afrika. Wenn beide aber von den Dingen erzählen, die ihnen in ihrem Leben besonders wichtig sind, dann strahlen sie dieselbe Freude aus. Solche Momente seien wunderbar, so Macdonald.

Loveparade-Tragödie in Duisburg

Lebensfreude und Trauer liegen nah beieinander. Am 24. Juli 2010 fand in Duisburg die Loveparade statt. Sie endete mit einer Massenpanik, bei der mehr als 500 Personen verletzt wurden und 21 Menschen starben. "Das Leben in einem Tag" werde die tragischen Ereignisse anhand von Videoclips, die Loveparade-Besucher eingeschickt hatten, "Schritt für Schritt" nacherzählen, sagt Walker, der den Film geschnitten hat.

Die Filmpremiere findet am 27. Januar um 17 Uhr Ortszeit in Utah statt. Im YouTube-Kanal zu "Life in a Day"(Externer Link - Öffnet in neuem Fenster) wird der Film zeitgleich übertragen. Wer die Premiere hierzulande live am Rechner miterleben will, muss wegen der Zeitverschiebung früh aufstehen. YouTube überträgt den Film am 28. Januar ab 2 Uhr morgens. Er wird am selben Tag um 19 Uhr wiederholt.

Ich will zwar nicht so rüberkommen, als sei ich eine billige Schlampe, aber bitte benutzt mich doch einfach, wann immer ihr wollt!.
Küsschen, Eure Grammatik

!He who sleeps with itchy bum, wakes with smelly finger."